11 Dinge, die du unbedingt in London gemacht haben musst

Du willst nach London, hast aber keine Lust auf planloses Abhaken? Dann helfen dir diese 11 Ideen. Es sind Dinge am Wasser, besondere Viertel, richtig gute Spots zum Essen – und ein paar Highlights, die einfach dazugehören.

Was muss man in London gemacht haben? Mein Video!

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Eine Bootstour machen

London am Wasser funktioniert einfach. Eine Bootstour ist eine der entspanntesten Arten, die Stadt zu sehen. Wenn du zum ersten oder zweiten Mal da bist, sind die klassischen Fahrten auf der Themse eine sichere Wahl.

Praktisch: Die Uber Clippers sind für mich auch eine richtig gute Option. Das sind Fähren mit vielen Stops und oft in Sightseeing-Pässen enthalten.

Wenn du London schon kennst, schau dir Little Venice an. Die Ecke ist ruhiger und fühlt sich komplett anders an als das Zentrum.

Hier findest du die für mich aktuell besten Themse-Bootstouren in London.

Seven Dials & Neal’s Yard

Neals Yard in Covent Garden

Wenn du ein Viertel suchst, das sich besonders anfühlt, dann geh nach Seven Dials und Neal’s Yard. Neal’s Yard ist ein bunter Innenhof mit Café, kleiner Galerie und Restaurants. Ein Spot, an dem du easy kurz hängen bleiben kannst – und ja: auch ein guter Fotospot.

Der Name Seven Dials kommt daher, dass dort sieben Straßen sternförmig zusammenlaufen. Genau dieses Straßenbild macht die Ecke so charmant. Und Food-Spots gibt’s dort auch genug.

Blick vom The Shard

Blick auf The Shard vom Sky Garden London
Blick auf The Shard vom Sky Garden London

The Shard ist für mich ein starkes Gebäude – aber ich würde nicht zur Aussichtsplattform raten. Die Aussicht ist top, klar. Nur die Plattform selbst wirkt eher steril.

Mein Tipp: Reservier dir lieber einen Platz in einem Restaurant oder einer Bar im The Shard. Der Blick ist fantastisch, und mit etwas Glück sitzt du ganz vorne an der Glasfront. Wichtig: früh reservieren, weil die Plätze extrem beliebt sind.

Chinatown

Chinatown in London hat mich überrascht. Ich kenne Chinatowns aus San Francisco und New York – die sind nicht unbedingt meine Lieblingsviertel. London ist anders: schön, lebendig, und das Ganze wirkt sehr authentisch.

Allein der Spaziergang mit den Lampions über dir macht Spaß. Dazu kommt: Du kannst dort richtig gut essen. Es liegt auch gut, in der Nähe vom Leicester Square – also perfekt, wenn du sowieso durch die Gegend läufst.

Camden Town

Camden Town ist für mich das etwas alternative London. Bunt, laut, schrill – im positiven Sinne. Du hast dort viele kleine Läden, viel Street Art und natürlich den Camden Market.

Plan Zeit ein. Setz dich auch mal an einen der Spots am Wasser und schau dir das Viertel in Ruhe an. Man merkt zwar, dass es sich verändert und gentrifiziert, aber der alte Charme ist noch da. Wenn du London wirklich in seiner ganzen Bandbreite erleben willst, gehört Camden dazu.

Pub-Kultur + Live-Musik

Die Pub-Kultur ist ein London-Klassiker – und sie lohnt sich jedes Mal. Es gibt urige Pubs, moderne Pubs, und viele haben richtig gutes Essen. Auch wenn manche zu Ketten gehören, bleibt der Grund-Vibe oft trotzdem erhalten.

Wenn du nur eine Sache daraus mitnimmst: Such dir einen Pub mit Live-Musik. Mein Beispiel ist die Ain’t Nothin’ But The Blues Bar. Ich wollte nur kurz rein und bin am Ende stundenlang geblieben. Tagsüber ist es kostenlos, abends kostet es etwas Eintritt – aber du mischst dich super easy unter die Leute, die in London leben.

Hier findest du die besten Pubs in London.

Queens Walk

Der Queens Walk ist einer meiner Lieblingsspaziergänge in London. Ich habe den so oft gemacht wie kaum einen anderen. Start ist am Tower of London bzw. am südlichen Ende der Tower Bridge – und dann läufst du südlich der Themse Richtung London Eye.

Unterwegs kommst du an The Shard vorbei, siehst die HMS Belfast, hast Galerien, Shopping und später auch den Borough Market. Und ja: da gibt’s sogar einen Strandabschnitt. Ich bin da wirklich barfuß drüber gelaufen.

Der Walk dauert ungefähr anderthalb Stunden, und der Blick unterwegs ist durchgehend stark. Den Spaziergang findest du auch in meiner kostenlosen Loving London App – inklusive weiterer Routen und Spots entlang der Strecke.

Essen im Borough Market

Der Borough Market in London

Der Borough Market ist kein Geheimtipp mehr, aber er ist einfach gut. Für mich einer der coolsten Food Markets in London. Du findest dort Streetfood aus allen Richtungen und Stände mit Produkten von Leuten, die in der Umgebung anbauen oder herstellen.

Ich mag auch die Atmosphäre: alte Hallen, Glas oben drüber, und mit etwas Glück siehst du sogar die Tube über dir langfahren. Das ist so ein Ort, an dem London alt und neu zusammenbringt – und genau deshalb gehört er auf deine Liste.

West-End und Covent Garden

West End und Covent Garden gehen eigentlich immer. Egal, wann du in London bist: Es ist viel los, es gibt Straßenkünstler und eine starke Gastro-Szene.

Und klar: West End heißt auch Musicals und Theater. Wenn du Shows sehen willst, plan das ruhig bewusst ein – das ist ein London-Erlebnis, das einfach dazugehört.

Mein Tipp: Hier findest du Musicals und Shows in London, die es gerade gibt.

Tower of London & Tower Bridge

Tower of London und Tower Bridge gehören für mich zusammen, weil sie so eng mit London verbunden sind. Im Tower of London war ich etwa drei Stunden. Mit Audio Guide macht das richtig Sinn, weil du dadurch viele Details und Hintergründe mitbekommst.

Du siehst dort auch die Kronjuwelen – und wichtig zu wissen: Dort darfst du nicht filmen und keine Fotos machen, die Security ist streng.

Die Tower Bridge kannst du kostenlos zu Fuß überqueren. Du kannst sie auch vom Boot aus erleben, wenn du darunter durchfährst. Wenn du noch mehr willst, gibt es den Tower Bridge Walk mit Glasflächen, durch die du nach unten schauen kannst – das ist schon beeindruckend.

Sky Garden & Garden at 120

Wenn du London von oben sehen willst, sind das zwei kostenlose Spots, die richtig Spaß machen. Beim Sky Garden brauchst du ein Zeitticket und musst meist drei bis vier Wochen vorher buchen. Es gibt zwar eine Warteschlange, aber ohne Garantie – und das kann auch lange dauern. Also: lieber Tickets sichern, wenn es in deinen Reisezeitraum fällt.

Der Sky Garden fühlt sich an wie ein Rooftop über mehrere Etagen – mit Restaurants und richtig guter Stimmung, vor allem zum Sonnenuntergang.

Der zweite Spot ist The Garden at 120. Auch kostenlos, und du hast einen starken Blick auf die Skyline der City of London.

Übrigens: Das Horizon 22 empfehle ich dir nicht. Der Ausblick ist gut, aber die Atmosphäre wirkt für mich eher wie eine Bahnhofshalle.

Steffen Loving London

Bonus-Tipp

Meine Stadtführung auf Deutsch

Wenn du London kompakt und strukturiert erleben willst, mach eine Stadtführung – am besten auf Deutsch. Dann verstehst du wirklich alles und bekommst in kurzer Zeit viel Kontext.

Wir haben eigene Stadtführungen in London, also keine Partner-Touren, sondern wirklich unsere eigenen Guides. Die Routen habe ich mit dem Team zusammen ausgearbeitet und meine Lieblingsspots eingebaut. Aktuell gibt es zwei bis drei Routen, und es kommen weitere dazu – mit neuen Verfügbarkeiten.

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Über den Autor

Steffen

Ich bin ein absoluter London-Fan, der regelmäßig im wunderschönen London ist. Auf unserer Seite zeige ich dir die besten und schönsten Spots der Stadt, damit du eine richtig gute Zeit hast! Ganz viele Insider-Tipps findest du auch in unseren Magazinen und eBooks, bei unseren 🇩🇪 eigenen Stadtführungen auf Deutsch durch London und auf unserem YouTube-Kanal.

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Steffen von Loving London

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